Wohnanlage Mittlerer Ladehof Augsburg

Leistungsphasen

1 – 4

Wohneinheiten

381

Auftraggeber

Aurelis Real Estate Service GmbH - Region Süd

Projektinfos

Die drei ehemaligen Ladehöfe wurden ursprünglich von der Deutschen Bahn AG als Umschlagplatz zwischen Straßen und Schienenverkehr genutzt. Diese Flächen sollen als hochwertige urbane Quartiere revitalisiert werden, die benachbarten Stadtviertel arrondieren und auch wichtige gesamtstädtische Funktionen erfüllen. Die städtebauliche Neuordnung des mittleren Ladehofes stellt auf eine Entwicklung eines neuen, klar gegliederten Wohnquartiers in Ergänzung des Beethovenviertels und Fortführung der auf dem äußeren Ladehof bereits aktuell entstehenden Baustrukturen ab. Die geplante Wohnbebauung wird im Innenbereich und in Richtung Herman-Friedhof durch vier- bis fünfgeschossige Stadtvillen ausgebildet. Diese punktuelle Bebauung wird durch eine bis zu sechsgeschossige Riegelbebauung zur Bahn abgeschirmt und zur „Ladehofstraße 2“ hin gefasst.

Auf dem Baufeld 1 wird zur Schaffung einer städtebaulich wirksamen Raumkante sowie zur Sicherstellung einer ausreichenden Abschirmung zu den benachbarten Bahnanlagen eine sechsgeschossige Bebauung entlang der Ladestraße 2 vorgesehen. Auf einem farblich abgesetzten Sockel sind sechs fingerartige Türme geplant. Um eine möglichst hohe Wohn- und Aufenthaltsqualität zu ermöglichen, drehen sich diese Finger um 90 Grad von der südwestlich gelegenen Bahnanlage weg. Im Zusammenspiel mit den zwischen den Fingern angeordneten gläsernen Schallschutzwänden entstehen im 2.Obergeschoss fünf innenhofartige Dachterrassen. Diese teilweise begrünten Dachterrassen stehen den Haus- und Quartiersbewohnern z.B. für Urban Farming und Gardening zur Verfügung.

Auf dem Baufeld 2 sind fünf geschossige „Stadtvillen“  mit einem Wohnungsmix aus 1 bis 4-Zimmer Wohnungen geplant.

Als zentrales und verbindendes Quartierselement dient der öffentliche Platz als Ausgangspunkt für die fußläufigen Wegebeziehungen innerhalb des Wohngebiets. Fingerförmig entwickeln sich von hier das Spiel- und Kommunikationsband der Stadtvillen, die Funktionsschiene mit Zuwegung, Fahrradabstellmöglichkeiten und Müllhäuschen entlang der Häuser 1.2 bis 1.11 und der Durchgang zu den vorgelagerten Krautgärten. Unmittelbar angrenzend an diesen Platz ist ein großzügiger Kinderplatz in Form eines Quartierparks geplant.

Visualisierungen: thethird


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